Donnerstag, 8. Januar 2009

Compi-Wochen bei
shake baby shake
Es soll ja Banausen geben, die die Qualität eines Albums nahezu einzig an seiner „Hit“-Dichte festmachen und denen selbst ein perfekt ausgefeiltes Sequencing herzlich egal ist. Diese Menschen suchen oft ausschließlich nach ihren persönlichen Song-Highlights, um diese (ohne Rücksicht auf künstlerische Konzepte) auf eigenen Zusammenstellungen zu verwursten. Dies alles um einen größtmöglichen Genuss für die eigene Person (oder beschenkte Opfer) zu erzielen. Zu diesen Banausen darf auch ich gezählt werden; und zwar seit ich Musik höre und kaufe.
Da liegt es natürlich nahe, diese Trüffelsuche auch mal dem Fachmann zu überlassen und bereits fertig kompilierte Tonträger zu kaufen. (Das ist in der Regel auch deutlich preiswerter als 30 Original-Singles oder -LPs zu erwerben.) Es gibt natürlich erschreckende Exemplare aus der TV-Werbung, von Kuschel-Rock, Esoterik-Müll, über Charts-Show, Ballermann-Hits bis zu reiner Funktions-Musik. Da gibt es Low-Budget-Compis aus obskuren Quellen (die 10 CD-Box für 9,99), maximal-halb-legale Veröffentlichungen oder Raritäten-Sammlungen, bei denen man sich keinen Augenblick wundert, warum das Zeug keiner kennt.
Konzentrieren möchten wir uns aber auf gekonnt ausgesuchte Zusammenstellungen, entweder Themen-, Label- oder Stil-bezogenen. Da dürfte ja jeder so seine glücklichmachenden Lieblings-Compis haben, welche den eigenen Geschmack exakt getroffen haben.
Wir haben uns nun also vorgenommen ein paar unserer persönlichen Schätzchen vorzustellen, egal welches Genre, wie alt, ob vergriffen oder noch erhältlich. Also demnächst auf diesen Seiten, in loser Folge: die besten Compilations der Welt. Don’t miss it! (k-nut)

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Compilations gibt's ja auch als Heftbeileger, so z.B im aktuellen Februar-Mojo. Eine Motown-CD mit entsprechend fetter Coverstory.
Leset & Höret!
An-Dréad
PS
In Berlin dazu noch eine Art Las Vegas Revue. Hier der Pressetext:
Motown Records, eine der wichtigsten Plattenfirmen der Musikgeschichte, feiert am 12. Januar 2009 den 50. Geburtstag - auch in Berlin.
Motown-Stars - wie The Contours und The Miracles - entführen in "Memories of Motown" das Publikum mit ihren Songs in die glanzvolle Zeit von Motown Records. Ein weiteres Highlight ist der Auftritt von Soul-Sängerin Martha Reeves, die in den 60ern als Martha Reeves & The Vandellas mit "Dancing In The Street" und "Heat Wave" die US-Hitparaden stürmte. Neben den Originalen werden die weltbesten Doppelgänger von Diana Ross & The Supremes, Marvin Gaye, Jackie Wilson und Mary Wells mit ganzer Leidenschaft den unverkennbaren Motown-Sound auf die Bühne bringen.
Memories of Motown
im Estrel Festival Center.
Vom 7. Januar bis 1. Februar.
Mittwoch bis Samstag jeweils um 20.30 Uhr,
Samstag zusätzlich um 17 Uhr, Sonntag 17 Uhr.
Karten von 19 bis 47 Euro.
Estrel Berlin
Sonnenallee 225, 12057 Berlin
Kartentelefon: (030) 68 31 68 31
www.stars-in-concert.de

Anonym hat gesagt…

andread, mach uns den sbs-berichterstatter!

Anonym hat gesagt…

Mmh, vielleicht geh ich ja auch als Doppelgänger verkleidet hin. Marvin Gaye ist aber schon vergeben...
An-Dréad