
Sonntag, 31. Dezember 2006


des Compilation Mannes...
In 10 Akten!
Jetzt mal was ganz anderes. Nichts für shake baby shake, eher etwas für unrockige Zeiten zu Hause. Um das noch einmal einführend zu erklären, die beiden Serien Back To Mine und LateNightTales (früher: Another Late Night) gaukeln dem potentiellen Käufer gekonnt vor, man würde mit den beiden Jungs von Air (oder den vielen anderen vor ihnen) abends zu ihnen nach Hause gehen, sich vor ihre erhebliche Plattensammlung stellen (Stapel von Flohmarkt-Juwelen überall) und sie würden eine nach der anderen hervorkramen, mit den leuchtenden Augen eines passionierten Sammlers (der zudem gerne sein Wissen teilt) und fragenden Blicken: „Hast Du die schon gehört? Was? Kennst du nicht? Dann pass mal auf...“
In diesem Sinne sind diese CDs zummengestellt und das hat mich bis dato durchweg begeistert. Es gibt keine von den 35-40 Compilationen dieser beiden Serien, die ich missen möchte. Und mit der CD von Air ist vielleicht das Highlight überhaupt gelungen. Und deshalb 2006…
Auf Rang 3.
Air - LateNightTales
Beinahe wie erwartet fällt ihre Sammlung sehr songorientiert aus. Sehr ruhig und sehr gedeckt geht es hier zu, fast nur pechschwarze Balladen von Leftfield-Songwritern (Cat Power, Scott Walker, Robert Wyatt, Lee Hazlewood, Elliott Smith), dazu Lysergsäure-verseuchte Schleicher von den Troggs und Black Sabbath (Planet Caravan – vom ersten Album, nicht zu fassen!), kaum aufgelockert durch tiefhängende Soundtrack-Instrumentals, langsam von Zeitlupe bis zum Fast-Stillstand (Tan Dun, George Delerue, Air/Alessandro Baricco, Nino Rota, Cleveland Orchestra, Sebastien Tellier). Musik von The Cure, The Band (I Shall Be Released), Japan (Ghosts) und Minnie Riperton (Lving You) machen diese Orgie in Moll komplett.
Konsequent auf den Punkt gebracht, im atmosphärisch wundervollem Flow Stimmungen auslösend (traurig-morbide Musik wirkt bei mir immer uplifting) und garantiert das schönste Herbst-Mixtape, das es seit Erfindung des Tonträgers gegeben hat. (R-man)
Samstag, 30. Dezember 2006

Freitag, 29. Dezember 2006


Donnerstag, 28. Dezember 2006

Und was für ein cooles Stück funky Soul ist das! Die drogigen Sounds der frühen Funkadelic (Revelation) kommen in den Sinn, Sly & The Family Stone und was Norman Whitfield daraus machte, als er die Temptations Cloud Nine aufnehmen ließ (Titelsong). Oder Curtis Mayfield’s Get Down Single auf 33 rpm. Aber auch Jimi Hendrix mit dessen Stimme aber ohne dessen Firepower. Aber mit jeder Menge Feeling. Man höre Can’t You Hear Me Call You, Woman als Beweis. Oder die Originalversion des eingangs erwähnten Etta James-Hits, hier I’d Rather Be A Blind Man betitelt.
Größtenteils bewegt sich das im Midtempobereich, hat aber immer diese geile Funkyness, einen düsteren, psychedelisierten Vibe und exzellente Gitarrenarbeit. Ein echtes Juwel! Superdeep! (R-man)

Mittwoch, 27. Dezember 2006




Dienstag, 26. Dezember 2006


Montag, 25. Dezember 2006

Sonntag, 24. Dezember 2006

Samstag, 23. Dezember 2006

Freitag, 22. Dezember 2006


Donnerstag, 21. Dezember 2006


Mittwoch, 20. Dezember 2006


Dienstag, 19. Dezember 2006

Montag, 18. Dezember 2006

Sonntag, 17. Dezember 2006

Samstag, 16. Dezember 2006

Freitag, 15. Dezember 2006


Donnerstag, 14. Dezember 2006


Mittwoch, 13. Dezember 2006


Dienstag, 12. Dezember 2006


Montag, 11. Dezember 2006


Sonntag, 10. Dezember 2006
