Cut In The Hill Gang - On the road!!!
Dieser Tage wird die Stag-O-Lee Wundertruppe in Ohio in den Flieger steigen, um ab Samstag Deutschland und ein paar Nachbarstaaten zu rocken. Letztes Jahr als Trio waren sie schon ein unbremsbares Rock & Roll Ungetüm, als Quartett dürften sie nicht zu schlagen sein.
Ex-Soledad Brothers Johnny Walker (oben links) spielt Gitarre (über zwei Amps - Gitarre und Bass), bläst die Harp und singt die meisten Songs. Gitarrist Reuben Glaser (oben rechts) legt darüber zügellose Wayne Kramer-Soli und prägnante Bo Diddley-Riffs. Wie unschwer zu erkennen kommt Drummer Lance Kaufman (unten links) vom Rock`n´billy und ist einer der entspanntesten Swinger, die ich kenne. Und dass bei dem Gitarrenvorschub!!! Neuestes Mitglied der Cut In The Hill Gang ist Reverend John Wesley (unten links), sonst Sänger und Keyboarder der Black Diamond Heavies! Wenn das kein hochkarätiger Neueinkauf ist.
Dieses Quartett ist auch für das aktuelle Mean Black Cat Album verantwortlich, also bestens eingespielt. Zusammen dürften sie eine der besten Garage Rock & Roll Bands aller Zeiten sein, Männer, die ihre korrekten Plattensammlungen perfekt ins Hier und Jetzt umsetzen können. Und die bei allem ungezügelten Gerocke, auch richtige Songs schreiben können! Und zudem supersympathisch sind.
Worauf ich hinaus will: hingehen! Wer es bereut, kann sich nachher bei mir melden. Dann gibt es das Geld zurück. Garantiert.
06.11. D - Köln - Sonic Ballroom
08.11. B - Antwerpen - Trix
09.11. D - Bremen - Die Treue
10.11. NL - Utrecht - DB'S
11.11. NL - Haarlem - Patronaat
12.11. B - Diksmuide - 4AD
13.11. CH - Thun - Mokka
14.11. CH - La Chaux de Fonds - Le Train Fantôme
15.11. D - Freiburg - My Way
18.11. F - Dijon - Deep Inside
19.11. D - Stuttgart - Zwölfzehn
20.11. D - Ulm - Kradhalle
PS: Ein paar Songs kann auf der Stag-O-Lee Webseite und auf Myspace vorhören.










Die Maxi erschien wohl nur im Neutralcover, daher auch noch das dazu gehörende Album, weil es sich auch ganz gut in K-Nuts geschmackvoller Cover-Galerie machen würde.
(Whirlyjoe)

Trotz des zeitgleich stattfindenden Nationalkicks gegen die Türkei war der Keller bestens gefüllt und die Stimmung bombig, der Kühlschrank randvoll, dazu gab es diesmal auch noch köstliche bayrische Bier- und kroatische Longdrink-Spezialitäten – danke Chris & Filip!
Die Band war klasse, mit kompaktem, knackig lautem Sound, Twang & Reverb galore, souverän die Tempi wechselnd, so dass auch Surf-Laien schnell merkten, dass Surf Music eben nicht immer gleich klingt. Dazu gab es diesmal mit zusätzlichem Sax und Trompete vehemente Brass-Verstärkung, was dann einen coolen Morricone- bis Calexico-Touch ergab. Man spielte zwei rasante Sets, am Schluss sogar den Pulp Fiction-Hit von Dick Dale als Zugabe fürs Volk.
Mit Bandchef Dalibor Pavicic sprach ich danach noch ewig lang über das Dasein als Punk, später dann auch als Surf-Leuchtfeuer im Post-Jugoslawien, der Mann erwies sich als kompetenter Kenner von Musik, Kino und Kultur, dazu als extrem sympathischer Typ, der aber Wert darauf legt, eben nicht ausschließlich auf das Surf-Ding festgelegt zu werden, was das neue Album ja auch (ansatzweise) beweist.
Nach dem eigentlichen Konzert dann wie immer buntes Partytreiben, Plattenauflegen, Essen & Trinken, auch die unvermeidlichen Stuttgart 21-Diskussionen zogen sich (in friedlicher Atmosphäre) bis in den frühen Morgen. Und beim offiziellen Konzert im Stuttgarter Laboratorium am Samstag waren die über hundert Gäste dann auch restlos begeistert: es gab stehende Ovationen!
Super war’s mal wieder, ganz heißen Dank an Peter & Claudia, eine furiose Band und ein wunderbares Publikum. Und dem Gastgeber ist dann auch zuzustimmen, dass die in Stuttgart ja mittlerweile unvermeidliche Parole „oben bleiben“ zugunsten einer Kellerparty dann ausnahmsweise für ein paar Stunden außer Kraft gesetzt werden musste. (Whirlyjoe) 











